Ausstellung

Genial vermessen!

Lichtenbergs astronomische Ortsbestimmungen für den englischen König

König Georg III. von England beauftragte im Jahr 1771 den jungen Göttinger Professor Georg Christoph Lichtenberg, den er ein Jahr zuvor in London bereits kennen und schätzen gelernt hatte, mit der astronomischen Vermessung der Städte Hannover, Osnabrück und Stade.

Georg III. war der dritte britische Monarch aus dem Hause Hannover. Somit regierte er in Personalunion auch als Kurfürst von Hannover und Braunschweig-Lüneburg. Da seine Militäringenieure dringend genauere topografische Karten des Fürstentums benötigten, waren dessen Eckpunkte Göttingen, Hannover, Osnabrück und Stade mit jeweiliger geografischer Länge und Breite erforderlich. Von Göttingen lagen diese Daten bereits vor.

Eine Ausstellung im Ober-Ramstädter Museum zeigt, wie schwierig es war, die exakten Berechnungen zu erhalten. Denn Himmelskonstellationen und Wetter mussten genau zusammenpassen. Folglich dauerte es fast eineinhalb Jahre, bis Lichtenberg den Abschluss des Auftrags vermelden konnte. Wie spätere erneute Messungen zeigen, können sich Lichtenbergs astronomische Ortsbestimmungen aus den Jahren 1772 bis 1773 auch heute noch sehen lassen.

Die Schau im Museum Ober-Ramstadt wird am 3. März 2024 eröffnet und ist bis zum 18. August 2024 sonntags von 14.30 bis 17.30 Uhr zu sehen.

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